Roswitha Doerig

...älter werde ich später...

Sonntag, 31. Januar 2016
- Sonntag, 01. Mai 2016

Kunsthalle Ziegelhütte

Roswitha Doerig, gebürtige Appenzellerin, seit 1957 in Paris lebend und arbeitend, Künstlerin – auch Farbpoetin – lässt die Wände in der Kunsthalle Ziegelhütte für drei Monate tanzen. In einer Werkinszenierung – weder retrospektiv noch introspektiv, eher extrovertiert und lebensfroh – offenbart sich die besondere Sensibilität, die unmittelbare kreative Tat einer expressiv-gestischen Farbmalerin, die die Kunst von Ferdinand Gehr über Carl Walter Liner bis zu Franz Kline, Man Ray und Christo einatmet, verwandelt – und der Kunstwelt, nicht nur dieser, eine kaum in Kategorien fassbare Individualität und Spontaneität zurückgibt. Auf drei Stockwerken werden über 60 Gemälde, Zeichnungen, Aquarelle, Collagen der letzten zwanzig Jahre gezeigt, kombiniert mit einem konzentrierten Rückblick auf die Anfangszeit. Roswitha Doerig, ewig junge Querdenkerin, schafft Bildräume, die – jenseits von Moden und Stilen – als piktorale Statements einer unabhängigen Persönlichkeit erlebt werden können: einer Frau, die beständig experimentiert, kombiniert, auch komponiert – und die ihre Kunst durchaus als spielerische und dennoch ernsthafte Chiffre der Selbstbehauptung versteht.

Begleitpublikation zur Ausstellung:  80 Seiten; ca. 60 Abbildungen (Hängung der Ausstellung sowie Einzelbilder sind fotografisch dokumentiert); Texte von Roland Inauen, Roland Scotti und Roswitha Doerig; Museumspreis: CHF 20.–

Bestellung unter: info@kunsthalleziegelhuette.ch

 

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Trio:Ohne Titel, 2014, Öl auf Leinwand; Ohne Titel, 2014/2015, Öl auf Leinwand; Copyrights der zwei Fotos bei Roswitha Doerig; Raumansicht; Fotos der Vernissage